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Der Papst reformiert!

Der Papst hat heute sein "Evangelii Gaudium" herausgebracht, ein Dokument, in dem er (mal wieder) gegen Armut und Ungerechtigkeit angeht. Er wettert gegen die ungerechte Verteilung des Reichtums und kündigt Reformen an. Wie sollen die aussehen?

 

Ich will ja gar nicht damit anfangen, dass der Verein, an den Weihnachtsmann  einen Gott glaubt, für dessen Existenz es so viel Beweise und Gegenbeweise wie für unsichtbare Einhörner und fliegende Spaghettimonster gibt. Und dass so ein Verein erst mal diesen Grundgedanken dringend reformieren muss. Denn das wird natürlich nicht passieren.

Aber ich will mal den Papst beim Wort nehmen: 

Das geschätzte Vermögen allein im Vatikan lag 2007 bei mind. 1,2 Milliarden Euro, könnte aber auch 10 x höher liegen, die Schätzungen gehen da weit auseinander. 

In Deutschland lagen die Schätzungen vor 10 Jahren bei ca. 270 Milliarden Euro.

Was weltweit im Besitz der Kirche ist, darüber kann man nur spekulieren.

Genaue Zahlen rückt die Kirche aus nicht ganz unverständlichen Gründen nicht raus.

Aber eines steht fest: Wenn der Papst es ernst meint, mit der Bekämpfung der Armut, dann wäre es nur folgerichtig, dieses Vermögen rückhaltlos einzusetzen. Er soll ja gar nicht die sixtinische Kapelle verkaufen, aber es wäre doch möglich, einen Großteil des Barvermögens einzusetzen, um z.B. in Afrika Krankenhäuser und Brunnen zu bauen. Es könnten Felder bewässert werden um den Hunger in Gegenden zu bekämpfen, die an Überbevölkerung und unkontrolliertem Bevölkerungswachstum leiden.  An einem Wachstum, welches durch strikte Befolgung des Kondomverbotes bei den dortigen Katholiken erst ausgelöst wurde. 

Und damit würde die Kirche erst mal nur das Elend bekämpfen, welches sie selbst mit angerichtet hat. Würde dieses passieren, dann würden viele bereits jubilieren über die Großherzigkeit der Kirche. Dabei wäre es höchstens tätige Reue.

Möglich wäre es auch, Toleranz vorzuleben: Die Kirche könnte darauf verzichten, beispielsweise ihre Bischöfe in Deutschland vom Staat bezahlen zu lassen und so auch die Nicht-/Andersgläubigen für ihre Vorbeter zur Kasse zu bitten. Sie könnten von sich aus auf die Steuerfreiheit verzichten, sie könnten alle Einrichtungen, deren Träger sie sind , auch zu 100% selbst finanzieren statt zu 5%. Sie könnten den dort Beschäftigten Religionsfreiheit gewähren und für menschliche Arbeitsbedingungen sorgen, statt möglichst viel Arbeitskraft für möglichst wenig Geld zu erhalten. 

Der Papst äußerte im o.g. Schreiben "Der Mensch an sich wird wie ein Konsumgut betrachtet, das man gebrauchen und dann wegwerfen kann." 

Nun, er könnte erst mal in SEINEM Verein damit anfangen, das zu ändern. 

Er will reformieren. Sein wir gespannt. 

26.11.13 16:54


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